Insektenstiche

Gefahren von Insektenstichen

Kann man von einem Stich eine Blutvergiftung bekommen?
Wenn sich ein Insektenstich (wie zum Beispiel ein Mückenstich) entzündet, kann sich eine Blutvergiftung entwickeln. Mediziner sprechen von einer Sepsis. Bei jeder Sepsis sind Krankheitserreger (in der Regel Bakterien) im Blut nachweisbar. … In der Regel wird eine Sepsis durch Bakterien ausgelöst.
Ausgangspunkt einer Blutvergiftung ist eine Infektion, zum Beispiel eine infizierte Wunde, ein Harnwegsinfekt oder eine Lungenentzündung. Auslöser sind häufig Bakterien, aber auch Pilze, Parasiten oder Viren.
Oft ähneln die Symptome einer Grippe, daher wird eine Sepsis häufig erst zu spät erkannt. Der Erkrankte hat Fieber, atmet schnell und fühlt sich matt. Kommen Bewusstseinsveränderungen, Atemnot und Herzrasen hinzu, ist eine Sepsis wahrscheinlich. Nachweisen lässt sich eine Blutvergiftung mit einem Bluttest.

Eine Sepsis ist gefährlich, weil sie häufig mit unspezifischen Symptomen beginnt und schnell zum Tod führen kann. … Generell kann jede Art von Infektion zu einer Blutvergiftung führen, zum Beispiel: eine Grippe, vereiterte Zähne, Schnittwunden, Lungenentzündungen, Harnwegsinfekte und Blinddarmentzündungen

Tigermücke

In Deutschland gibt es um die 50 Arten von Stechmücken – u.a. mittlerweile die Asiatische Tigermücke. Über die Tiere, die sich über Italien bereits nach Deutschland ausbreiten, wurde bereits 2007 in Baden-Württemberg berichtet.

Sie gelten als gefährlich, weil sie Erreger wie das Dengue-Fieber-Virus übertragen können. Sticht eine Tigermücke in Deutschland, wird sie – wie die anderen Mücken auch – für Juckreiz und Schwellungen sorgen.

Gefahr durch den Stich einer Tigermücke kann bestehen, wenn diese mit Krankheitserregern infiziert ist. Denn die aus den Tropen stammende Stechmücke kann mehr als 20 Virusarten übertragen.

Besonders gefährdet: